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Analyse der BA: Altenpflegefachkräfte gesucht

Fachkräftemangel in der Altenpflege steigt

10.05.2019
Es dauert immer länger, bis Heimbetreiber eine frei gewordene Pflegestelle besetzen können. Foto: M.Dörr&M. Frommherz

Es dauert immer länger, bis Heimbetreiber eine frei gewordene Pflegestelle besetzen können. Foto: M.Dörr&M. Frommherz

Altenpflegeheime müssen sich nach Einschätzung der Bundesagentur für Arbeit (BA) vorerst weiter auf Probleme bei der Besetzung freier Pflege-Jobs einstellen. Der Fachkräftemangel in der Branche habe zuletzt weiter zugenommen, teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA) im Vorfeld zum "Tag der Pflege" am 10. Mai in Nürnberg mit.

Inzwischen bestehe bundesweit ein Fachkräftemangel in diesem Bereich. "In keinem Bundesland stehen rechnerisch ausreichend arbeitslose Bewerber zur Verfügung, um damit die der Bundesagentur gemeldeten Stellen besetzen zu können", bilanziert die Nürnberger Bundesbehörde in einer Analyse. Dies gelte allerdings nur für examinierte Altenpflegefachkräfte, nicht für Altenpflegehelfer.
Nach Bundesagentur-Angaben seien im Jahresdurchschnitt 2018 in der Altenpflege auf knapp 3100 arbeitslose Fachkräfte rund 15 300 freie Stellen entfallen. Die Folge: Inzwischen dauere es 183 Tage, bis Heimbetreiber eine frei gewordene Pflegestelle neu besetzt hätten, zwölf Tage länger als noch im Jahr 2017. Immerhin hätten die verbesserten Fördermöglichkeiten mehr Jobsucher veranlasst, sich zum Altenpfleger ausbilden zu lassen.
Ein Teil des Fachkräfteproblems könnte nach Einschätzung der Bundesagentur dadurch gelöst werden, dass Teilzeitbeschäftigte in der Pflege dazu ermuntert werden sollten, ihre Arbeitszeit zu verlängern. In der Altenpflege arbeiteten nach BA-Angaben im Juni vergangenen Jahres 56 Prozent in Teilzeit, in der Krankenpflege 44 Prozent. In allen anderen Berufen liegt dieser Anteil dagegen im Schnitt nur bei 28 Prozent.
Angesichts der dramatischen Lage setzt die Bundesagentur inzwischenwieder verstärkt auf die Anwerbung ausländischer Pflegekräfte.

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