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Niedersachsen

Erstmals landesweiter Tarifvertrag für Azubis in der Altenpflege

18.02.2015
Historischer Akt: Detlef Ahting (links), Leiter des Landesbezirks Niedersachsen/Bremen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi), und Dr. Christoph Künkel, Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrtspflege (LAGFW) in Niedersachsen, besiegeln den deutschlandweit ersten Tarifvertrag für Auszubildende in der Altenpflege.

<paragraph align="right">Foto: Sagolla</paragraph>

Historischer Akt: Detlef Ahting (links), Leiter des Landesbezirks Niedersachsen/Bremen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi), und Dr. Christoph Künkel, Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrtspflege (LAGFW) in Niedersachsen, besiegeln den deutschlandweit ersten Tarifvertrag für Auszubildende in der Altenpflege.

Foto: Sagolla

Historische Unterschrift in Niedersachsen: Seit Dienstag (17. Februar) regelt erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik ein landesweiter Tarifvertrag die Bezahlung und den Jahresurlaub von Auszubildenden in der Altenpflege.

Der Landesbezirk Niedersachsen/Bremen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) und die Verbände der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (LAGFW)  in Niedersachsen unterzeichneten den Vertrag in Hannover. "Wir sind damit bundesweit führend", sagte der LAGFW-Vorsitzende Christoph Künkel, Ver.di-Landesleiter Detlef Ahting sprach von einem "historischen Datum".

Mit dem Vertrag werden am Ende die 43 Prozent der landesweit rund 6.700 Altenpflege-Auszubildenden, die bei Einrichtungen der Wohlfahrtsverbände beschäftigt sind, einen einheitlichen Lohn und einheitliche Urlaubszeiten bekommen. Der Vertrag sieht ab August 2015 eine Ausbildungsvergütung im ersten Jahr von 975 Euro und ab Mai 2015 im dritten Jahr von 1.138 Euro sowie einheitlich 29 Urlaubstage vor. Frühestens Ende Februar 2016 kann der Vertrag von einer Vertragspartei gekündigt werden.

Bislang waren die Tarifverträge immer auf einzelne Ausbildungsbetriebe beschränkt. Mit der Erweiterung auf das gesamte Bundesland soll dem Fachkräftemangel entgegengewirkt und die Attraktivität des Berufes gesteigert werden.

Nicht beteiligt an dem Vertragswerk sind die Caritas und das Deutsche Rote Kreuz Landesverband Niedersachsen.

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