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Demenz-Erkrankungen besser verstehen

In Bayern startet neues digitales Demenzregister

08.07.2019
Ein neues digitales Register soll helfen, mehr über die Demenz-Erkrankung zu erforschen. Foto: AdobeStock/ David Pereiras

Ein neues digitales Register soll helfen, mehr über die Demenz-Erkrankung zu erforschen. Foto: AdobeStock/ David Pereiras

Ein neues digitales Demenzregister soll helfen, mehr über die Erkrankung zu erforschen und die Situation von Betroffenen und deren Angehörigen zu verbessern. Mit dem
 Forschungsprojekt " digiDEM Bayern " solle vor allem der Langzeitverlauf von Demenz-Erkrankungen besser verstanden werden.

Das teilte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Montag mit. In dem Gemeinschaftsprojekt der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und des Universitätsklinikums Erlangen investiert der Freistaat den Angaben zufolge bis Ende kommenden Jahres 2,2 Millionen Euro.
 
 Dabei werden zum einen Langzeitdaten zur Behandlung, Versorgung und Angebotsnutzung von Menschen mit Demenz und zur Belastung pflegender Angehöriger in allen Bezirken Bayerns gesammelt und ausgewertet. Zum anderen soll eine Online-Plattform Betroffene und Angehörige über Unterstützungsangebote informieren.
 
 "Es ist wichtig, dass die Gesellschaft lernt, mit dem Thema Demenz umzugehen", sagte Huml der Mitteilung des Ministeriums zufolge.  Ein Leitziel der Staatsregierung sei, die Selbstbestimmung und Würde von Demenz-Kranken in allen Krankheitsphasen zu bewahren.

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