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Experten veröffentlichen neue Leitlinie

Demenz: persönliche Betreuung ist gleichrangig mit medikamentöser Behandlung

28.01.2016
Körperliche Bewegung und ein aktives soziales Leben könnten helfen, die Erkrankung zu bremsen. Foto: Archiv

Körperliche Bewegung und ein aktives soziales Leben könnten helfen, die Erkrankung zu bremsen. Foto: Archiv

Die meisten Medikamente gegen Demenz sind wirkungslos, aber einige wenige helfen Experten zufolge zumindest etwas. Zu diesem Ergebnis kommt eine Expertengruppe, die am Mittwoch in Berlin eine überarbeitete "Leitlinie Demenzen" vorstellte.

So könne etwa die Gruppe der Acetylcholinesterase-Hemmer die Fähigkeit der Patienten fördern, ihre Alltagsaktivitäten zu verrichten. Es gebe auch Hoffnung, dass Alzheimer und andere Demenzen durch Präventionsmaßnahmen gebremst oder sogar verhindert werden könnten.

Prof. Frank Jessen, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Köln, sagte: "Es gibt wahrscheinlich Möglichkeiten, das Risiko einer Erkrankung zu mindern. Als Faustregel gilt: Was dem Herz gut tut, hilft auch dem Gehirn." Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Zuckererkrankung, Übergewicht oder Rauchen erhöhen den Fachleuten zufolge auch die Wahrscheinlichkeit für eine spätere Demenz. Körperliche Bewegung und ein aktives soziales Leben könnten helfen, die Erkrankung zu bremsen.

Gerade die persönliche Betreuung sei gleichrangig mit medikamentöser Behandlung zu sehen, sagte Wolfgang Maier von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) und einer der Initiatoren der überarbeiteten Leitlinie. "Wir fordern daher systematische Beratungs- und Trainingsangebote für Angehörige", hieß es.

Nur die Hälfte der Demenzkranken werde in der Versorgung als solche erkannt, erläuterten die Experten der beiden für die Leitlinien federführenden Gesellschaften - die DGPPN und die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN). Und noch weniger erhielten eine Behandlung nach den medizinischen Standards.

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