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Teilhabe von Menschen mit Demenz

CSU will Demenzfonds auflegen

22.08.2018
Musiktherapeutische Angebote sollen für Menschen mit Demenz über den Demenzfonds finanziert werden. Foto: Krüper

Musiktherapeutische Angebote sollen für Menschen mit Demenz über den Demenzfonds finanziert werden. Foto: Krüper

Ein aktives Leben trotz zunehmender Vergesslichkeit im Alter - mit einem eigenen Demenzfonds will die CSU-Landtagsfraktion die Teilhabe dieser Menschen am gesellschaftlichen Leben fördern.

"Im Rahmen des Demenzfonds sollen Projekte unterstützt und Drittmittel eingeworben werden, um insbesondere Menschen mit Demenz, die zu Hause leben, sowie deren Angehörige zu unterstützen", sagte der gesundheitspolitische Sprecher der Fraktion, Bernhard Seidenath, bei der Vorstellung des Demenzfonds am Mittwoch im Bayerischen Landtag in München.

Als Beispiel wurden musiktherapeutische Angebote genannt. "Demenzpatienten singen oft Weihnachts- oder Kinderlieder, ohne Schwierigkeiten mit dem Text zu haben", erläuterte Thomas Goppel, Sprecher für Seniorenpolitik der CSU-Fraktion. Es gebe Chöre, in denen Menschen mit Demenz, pflegende Angehörige sowie andere Musikbegeisterte singen und sich bei öffentlichen Auftritten präsentieren. Solche Konzerte seien förderfähig.

Der Landtag stattete den Fonds mit 800 000 Euro aus. Derzeit leben in Bayern mehr als 240 000 Menschen mit Demenz. "Sollte kein medizinischer Durchbruch gelingen, wird ihre Zahl bis zum Jahr 2030 auf rund 300 000 Betroffene ansteigen", sagte Seidenath.

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