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BGW: Umgang mit herausforderndem Verhalten ins Pflegekonzept aufnehmen

Arbeits- und Gesundheitsschutz: So reduzieren Sie das Burn-out Risiko Ihrer Mitarbeiter

03.05.2016
Bei der Verstehenden Diagnostik geht es als erstes um die Frage, warum Menschen mit Demenz ein bestimmtes Verhalten zeigen. Foto: Archiv

Bei der Verstehenden Diagnostik geht es als erstes um die Frage, warum Menschen mit Demenz ein bestimmtes Verhalten zeigen. Foto: Archiv

Aggressivität, Schreien, zielloses Herumwandern:  Menschen mit Demenzerkrankungen zeigen oft herausfordernde Verhaltensweisen. Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) empfiehlt Pflegeeinrichtungen, den konstruktiven Umgang damit in ihr Pflegekonzept aufzunehmen.

 In der aktuellen Ausgabe ihres Magazins "BGW mitteilungen" berichtet die Berufsgenossenschaft über den Ansatz der sogenannten Verstehenden Diagnostik. Von ihm können sowohl die Pflegekräfte als auch die betreffenden Seniorinnen und Senioren profitieren.

Vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) gibt es "Rahmenempfehlungen zum Umgang mit herausforderndem Verhalten bei Menschen mit Demenz in der stationären Altenhilfe", die auf der "Verstehenden Diagnostik" basieren. Dabei geht es als erstes um die Frage, warum Menschen mit Demenz ein bestimmtes Verhalten zeigen. Zunächst wird also die Perspektive der Betroffenen eingenommen: Was drücken sie mit ihrem Verhalten aus?

Erst wenn darauf strukturiert Antworten gefunden wurden, lassen sich geeignete Maßnahmen einleiten, so die Prämisse. Zusätzliche Pflegebausteine können unter anderem Erinnerungspflege, Basale Stimulation sowie Bewegungsförderung sein, ergänzt um gezieltes Handeln, falls es zu akuten psychiatrischen Krisen kommt. Die Empfehlungen des BMG lassen sich für die Entwicklung individueller Pflegekonzepte nutzen.

"Wer subjektive Beweggründe für ein bestimmtes Verhalten versteht, erkennt oft ganz neue Handlungsmöglichkeiten im Pflege- und Betreuungsalltag", erklärt Dr. Sascha Schmidt, Pflegewissenschaftler und Aufsichtsperson der BGW. Dabei werden für die Beschäftigten in den Einrichtungen nicht nur potenzielle körperliche Gefährdungen, sondern vor allem auch psychische Belastungen reduziert. Angesichts des erhöhten Burn-out-Risikos und weiterer gesundheitlicher Beeinträchtigungen, die bei Pflegekräften in Zusammenhang mit herausforderndem Verhalten Pflegebedürftiger feststellbar sind, ist das ein wesentlicher Baustein für den betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz.

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