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Ambulant betreute WGs und Betreutes Wohnen in Niedersachsen planen und ausbauen

06.06.2016
Lukas Sander, Chefredakteur Häusliche Pflege (Vincentz Network) diskutierte mit Dagmar Vogt-Janssen (Fachbereich Senioren, Landeshauptstadt Hannover), Petra Schülke (CarePool GmbH), Britta Klemm (BFS Immobilen-Service GmbH) und Anja Möwisch (Rechtsanwältin) im Rahmen der Vincentz Akademie über Chancen und Möglichkeiten von amb. betreute WGs und Betreutem Wohnen in Niedersachsen. Foto: Schneider

Lukas Sander, Chefredakteur Häusliche Pflege (Vincentz Network) diskutierte mit Dagmar Vogt-Janssen (Fachbereich Senioren, Landeshauptstadt Hannover), Petra Schülke (CarePool GmbH), Britta Klemm (BFS Immobilen-Service GmbH) und Anja Möwisch (Rechtsanwältin) im Rahmen der Vincentz Akademie über Chancen und Möglichkeiten von amb. betreute WGs und Betreutem Wohnen in Niedersachsen. Foto: Schneider

Die Niedersächsische Landesregierung hat  das Gesetzgebungsverfahren zum neuen "Niedersächsischen Gesetzes über unterstützende Wohnformen" dem bisherigen Niedersächsisches Heimgesetz abgeschlossen. Ab dem 1. Juli 2016 stehen die Zeichen auf Grün, um ambulant betreute WGs und Betreutes Wohnen zu planen und auszubauen.

Mit dem neuen Gesetz gibt es künf­tig mehr Wahlmöglichkeiten, passende Wohn- und Pflegeform können nun auch in Niedersachsen besser ausgewählt werden. Zudem wurden Hürden für die Gründung alternativer Wohn­formen abgebaut. Der neue Gesetzestitel trägt der Tatsache Rechnung, dass das Pflegeangebot in Niedersachsen weit über das der klassischen "Heime" hinausreicht.

Die Rechtsanwältin Anja Möwisch aus Hannover stellte im Rahmen der Veranstaltung "Aufbruch in Niedersachsen: Jetzt WGs und Betreutes Wohnen aufbauen!" im Verlagshaus Vincentz in Hannover fest, dass sowohl trägerunterstützte als auch selbstbestimmte ambulante Wohn- und Betreuungsformen konzeptioniert und gestaltet werden können. Die vom Gesetzgeber getroffene Unterscheidung zwischen Heimen und unterstützenden Wohnformen, ohne Differenzierung nach betreutem Wohnen und Wohngemeinschaften, bewirke, dass es aus ordnungsrechtlicher Hinsicht keinen Unterschied mehr macht, ob Menschen allein oder gemeinschaftlich wohnen. 

Dagmar Vogt-Janssen vom Fachbereich Senioren der Landeshauptstadt Hannover hob die Kommunikationsbereitschaft der niedersächsischen Heimaufsicht hervor, denn auch wenn die Heimaufsicht keine prüfende Funktion in Wohngemeinschaften haben werde, bestehe aber weiter ein Beratungsauftrag.

"Die Art der Umsetzung bedarf einer Beratung", stimmte die Rechtsanwältin Anja Möwisch zu, "aber eben keiner Kontrolle". Die Chance zu Gesprächen aber soll man nutzen. "Denn je mehr Wahlmöglichkeiten eröffnet werden, desto geringer ist das Schutzbedürfnis der Betroffenen und damit auch der Bedarf an zusätzlicher Absicherung durch heimaufsichtsrechtliche Kontrollen", so Möwisch.

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