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Reform der Pflegeversicherung

Caritas legt Neun-Punkte-Programm zur Pflege vor

13.11.2019
Mit einer Reform soll die finanzielle Belastung für Pflegebedürftige anders verteilt werden. Foto: CHW/AdobeStock

Mit einer Reform soll die finanzielle Belastung für Pflegebedürftige anders verteilt werden. Foto: CHW/AdobeStock

Die Caritas hat ein Neun-Punkte-Programm zur Pflege verabschiedet. Es sieht unter anderem vor, die Pflegeversicherung grundsätzlich zu reformieren, um das finanzielle Risiko für Versicherten zu reduzieren, Pflegende zu entlasten und das Solidarprinzip im System besser zu verankern.

"Es darf nicht sein, dass Pflegebedürftige aus finanziellen Gründen schlecht versorgt sind und sich die Pflege zum Armutsrisiko entwickelt", mahnt Caritas-Präsident Peter Neher. Die Kosten der medizinischen Behandlungspflege, gleich ob ambulant oder stationär, sollen in voller Höhe die Krankenkassen tragen. Ambulante und stationäre Pflege sind tatsächlich gleichrangig zu finanzieren, heißt es in dem PapierDie Kosten für Unterkunft und Verpflegung sollen weiterhin die Pflegebedürftigen selbst übernehmen. In der ambulanten Pflege sollen Pflegebedürftigen eine festgelegte Anzahl von Stunden oder Leistungen zustehen.

"Die meisten Bundesländer haben sich in den letzten Jahren aus der Förderung der Investitionskosten zurückgezogen. Dadurch steigt die Belastung für die Pflegebedürftigen erheblich”, stellt Neher fest. Der Deutsche Caritasverband fordert von den Bundesländern, dass sie Investitionen in die Pflegeinfrastruktur fördern. In allen Ländern werden Kurzzeit- und Tagespflegeplätze dringend benötigt.

 Positionspapier des Deutschen Caritasverbandes zur Weiterentwicklung der Pflegeversicherung

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