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Personalmangel in der Pflege

Caritas-Altenhilfe Niedersachsen formuliert Forderungen für bessere Arbeitsbedingungen

18.09.2018
Stellten sich den Fragen aus dem Publikum: (hinten von links) Sr. Anna Schenck (Caritas in Niedersachsen), Gerhard Müller (Sozialministerium) und Franz Loth (Vorsitzender LAG Altenhilfe und Caritasdirektor). Foto: Caritas/Knillmann

Stellten sich den Fragen aus dem Publikum: (hinten von links) Sr. Anna Schenck (Caritas in Niedersachsen), Gerhard Müller (Sozialministerium) und Franz Loth (Vorsitzender LAG Altenhilfe und Caritasdirektor). Foto: Caritas/Knillmann

Auf der Fachkonferenz der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Altenhilfe der Caritas in Niedersachsen wurden Forderungen an die Politik formuliert, um den Pflegeberuf attraktiver zu machen.

"Der Personalmangel ist inzwischen zur größten Herausforderung für unsere Pflegeeinrichtungen geworden. Mit ausreichendem und gut ausgebildetem Personal steht und fällt die Qualität der Pflege." Darauf weist der Osnabrücker Caritasdirektor Franz Loth hin, zugleich Vorsitzender der LAG Altenhilfe, wo alle 190 katholischen Pflegeinrichtungen in Niedersachsen zusammengeschlossen sind.

Um den Personalmangel zu bekämpfen, sei unter anderem eine gute Ausbildung mit Anleitern, die ausreichend Zeit haben, die Schüler gut zu begleiten, wichtig. Das neue Gesetz sehe zwar vor, dass die Praxisanleiter mehr Zeit für die Schüler bekommen und dafür auch freigestellt werden. "Das ist aber ein Luftschloss, wenn diese Zeit nicht kostendeckend aus dem Ausbildungsfonds bezahlt wird", so Loth. "Wenn diese Zeit nicht zusätzlich, das heißt über die vereinbarten Personalschlüssel hinaus anerkannt wird, muss sie irgendwo weggenommen werden. Das würde dann zu Lasten der alten Menschen gehen und den Druck auf unsere Anleiter weiter erhöhen."

Die Forderungen der LAG Altenhilfe behandeln weiterhin eine bessere Refinanzierung der häuslichen Krankenpflege, eine Weiterentwicklung der verschiedenen Versorgungsangebote und eine grundlegende Reform der Pflegeversicherung.

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