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Versorgung von schwerstkranken und sterbenden Menschen im Heim

Bienstein: "Unnötige Krankenhauseinweisungen erhöhen das Sterberisiko der Bewohner"

07.02.2017
Sieht Bewohner von Pflegeheimen in der Sterbephase nicht gut versorgt: Prof. Christel Bienstein.   Foto: Archiv

Sieht Bewohner von Pflegeheimen in der Sterbephase nicht gut versorgt: Prof. Christel Bienstein.   Foto: Archiv

Trotz gesetzlicher Fortschritte gibt es bei der Versorgung sterbender Menschen in Pflegeheimen in der Praxis immer noch große Probleme. Das sei unter anderem auf eine zu knappe Personaldecke und unzureichendes Wissen bei den Pflegekräften zurückzuführen, hieß es am 6. Februar bei einer Experten-Tagung in Bremen.

Sterbebegleitung ist mittlerweile ein verpflichtender Anteil der Pflege, auch in stationären Einrichtungen. Doch obwohl ein neues Gesetz Ende 2015 dafür wichtige Grundlagen geschaffen hat, ist noch immer viel zu tun, um den Heimalltag zu verbessern. Besonders problematisch seien  unnötige Krankenhauseinweisungen , die das Sterberisiko von Heimbewohnern noch erhöhten, warnte Pflegewissenschaftlerin Christel Bienstein.

Im November 2015 hat der Bundestag das  Gesetz zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung verabschiedet. In vielen Einrichtungen fehlt Bienstein zufolge aber qualifiziertes Personal, um auch in der Praxis Fortschritte zu machen. So müsse das pflegerisch-medizinische Wissen in den Heimen verbessert werden. Um Sterbende angemessen begleiten zu können, seien ethische Fallbesprechungen und koordinierende Gremien hilfreich, sagte Sabine Löther von der Bremer Heimstiftung.

Klar wurde während des ersten Bremer Fachtages Hospiz aber auch: Dafür notwendige Fortbildungen kommen meist schon deshalb nicht zustande, weil Mitarbeiter aufgrund der Personalnot nicht freigestellt werden können.

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