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Tarifverhandlungen der Diakonie Niedersachsen

Bezahlung der Altenpfleger wird schrittweise auf das Niveau anderer Pflegekräfte angehoben

24.04.2019
Tarifverhandlungen abgeschlossen: Die rund 37 000 Beschäftigten der Diakonie Niedersachsen erhalten mehr Geld. Foto: Fotomek/adobeStock

Tarifverhandlungen abgeschlossen: Die rund 37 000 Beschäftigten der Diakonie Niedersachsen erhalten mehr Geld. Foto: Fotomek/adobeStock

Die rund 37 000 Beschäftigten der Diakonie Niedersachsen erhalten mehr Geld. In den schwierigen Verhandlungen sei eine Einigung erzielt worden, teilten Verdi und Marburger Bund sowie der Diakonische Arbeitgeberverband DDN am Donnerstag vor Ostern mit.

Im August gibt es eine Einmalzahlung von 250 Euro. Zudem werden die Entgelte zum 1. Mai 2019 um 3 Prozent (mindestens 70 Euro) erhöht, zum 1. Januar 2020 um 2,6 Prozent (mindestens 70 Euro) sowie zum 1. Januar 2021 um 1,6 Prozent. Die Laufzeit wurde bis zum 30. Juni 2021 vereinbart.

Der neue Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 30 Monaten und orientiert sich damit an den Laufzeiten im öffentlichen Dienst. Darüberhinaus erhalten Mitarbeitende als Ausgleich für die Monate Januar bis April 2019 eine Einmalzahlung in Höhe von 250 Euro. Auch die Auszubildenden profitieren von den Vereinbarungen: Für sie haben sich die Verhandlungspartner auf drei Lohnerhöhungen zum 1. Mai 2019 und jeweils zum Jahresanfang 2020 und 2021 um je 50 Euro geeinigt.

Zudem wird die Bezahlung der Altenpflegebeschäftigten schrittweise auf das Niveau anderer Pflegekräfte angehoben: Zusätzlich zur allgemeinen, linearen Erhöhung steigen die Werte der Tabelle für Arbeitnehmerinnen in Einrichtungen der Altenhilfe zum 1.September 2019 um 0,50 Prozent,  zum 1. September 2020 um 0,75 Prozent,  zum 1. September 2021 um 0,75 Prozent und zum 1. September 2022 um ca. 1,00 Prozent. Ziel dieser Vereinbarungen ist, dass examinierte Altenpflegekraft in der Altenhilfe ab September 2022 genauso viel verdient wie eine Krankenschwester. Momentan bekommen Beschäftigte in der Altenpflege drei Prozent weniger. 

Diese Tarifeinigung steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der nach der jeweiligen Satzung der Tarifvertragsparteien zuständigen Gremien.

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