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Awo kooperiert mit dem Grüner Strom Label

Awo forciert Klimaschutz und Energiewende

24.09.2019
Die Awo will ein Förderprogramm für erneuerbare Energien bei ihren Einrichtungen ins Leben rufen. Foto: AdobeStock/Mike Mareen

Die Awo will ein Förderprogramm für erneuerbare Energien bei ihren Einrichtungen ins Leben rufen. Foto: AdobeStock/Mike Mareen

Der Awo Bundesverband und das Grüner Strom Label werden künftig zusammenarbeiten. Ziel der neuen Kooperation ist, Klimaschutz und Energiewende in der Sozialen Arbeit voranzutreiben, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

Neben einem besseren Zugang zu glaubwürdigen Ökostromprodukten wird auch ein Förderprogramm für erneuerbare Energien bei Awo-Einrichtungen ins Leben gerufen. Die Umstellung auf Ökostrom kann eine wichtige Maßnahme sein, um die Emissionen von Einrichtungen und Diensten der Sozialen Arbeit kurzfristig und effektiv zu senken. So kann der CO2-Ausstoß pro Pflegeplatz durch den Bezug von Strom aus regenerativen Energien kurzfristig um 10 bis 15 Prozent gesenkt werden. Kaum eine andere Maßnahme ist so effektiv umzusetzen.

Dabei ist Ökostrom nicht gleich Ökostrom, wie der Geschäftsführer des Grüner Strom Label, Daniel Craffonara, erläutert: "Eine emissionsarme und ökologische Energieversorgung ist ein Grundpfeiler zur Bewältigung der Klimakrise. Allerdings haben die meisten sogenannten Ökostromprodukte keinen messbaren Einfluss auf den Ausbau erneuerbarer Energien."

Die Kooperation bildet eine Grundlage, auf welcher Rahmenvereinbarungen mit einzelnen Stromanbietern geschlossen werden. Einrichtungen und Dienste der Awo erhalten so einen transparenten und unkomplizierten Zugang zu glaubwürdigen und wirksamen Ökostromprodukten. Darüber hinaus legen die Awo und das Grüner Strom-Label gemeinsam mit den Stromlieferanten ein Förderprogramm auf. Dieses unterstützt Einrichtungen und Dienste dabei, vor Ort Energiewende-Projekte umzusetzen. "Wir verfügen über einen außerordentlich großen Gebäudebestand, dessen Dachflächen zu selten für Solarenergie genutzt werden", erklärt Awo-Vorstand Mitglied Brigitte Döcker.

Mit Blick auf die finanziellen Rahmenbedingungen sieht Awo-Vorstand Brigitte Döcker auch politischen Handlungsbedarf: "Einrichtungen werden bisweilen aus Preisgründen gezwungen, klimaschädliche Stromtarife zu wählen. Dies muss sich dringend ändern: Der Bezug von echtem Ökostrom muss bei der Finanzierung Sozialer Arbeit als Grundsatz verankert werden."

 Erst kürzlich haben zwei Awo Bezirksverbände ein Umwelt- und Klimaschutzmanagement eingeführt.

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