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Aufnahmestopp für Heime und Pflegedienste

Altenhilfe-Träger will Mitarbeiter vor Überlastung schützen

11.01.2018
Kein "Weiter so!": Die christliche Wilhelmshilfe tritt auf die Bremse und reduziert Bewohnerzahl. Foto: Logo Wilhelmshilfe

Kein "Weiter so!": Die christliche Wilhelmshilfe tritt auf die Bremse und reduziert Bewohnerzahl. Foto: Logo Wilhelmshilfe

Mit der Wilhelmshilfe als größter Altenhilfe-Träger im Kreis Göppingen (Baden-Württemberg) sendet schon ein großer Betreiber ein starkes Signal aus: So geht’s nicht weiter. Ab sofort werden in den Heimen die Bewohnerzahlen an die Personalsituation angepasst.

Und auch für den ambulanten Bereich gibt es einen Aufnahmestopp. Das berichtet die "Stuttgarter Zeitung" und beruft sich auf die Geschäftsführung. Mit diesen Maßnahmen wolle die Wilhelmshilfe ihre Mitarbeiter vor Überlastung schützen. Ein "Weiter so!" kann es nicht geben. "Unsere Belegschaft ist uns genauso wichtig wie unsere Bewohner und Kunden. Wir können und dürfen da nicht weiter zuschauen, sondern müssen aktiv handeln", sagt Matthias Bär der Zeitung. Er bildet mit Dagmar Hennings den Vorstand.   

Anlass für den Schritt war eine Mitarbeiterbefragung, die neben vielen positiven Aspekten auch deutlich machte, wie hoch der Krankenstand ist und dass die Fachkräfte ihre Arbeit zunehmend als "nur noch Löcher stopfen" empfinden anstatt so zu arbeiten, wie sie es gelernt hätten.

Die Wilhelmshilfe verstärkt einige Maßnahmen wie das BGM, Workshops, Schulungen und eine interne Konsolidierung. "Das machen wir, bis wir wieder auf Kurs sind", sagt Hennings. Ziel des Trägers sei nicht Plätze abzubauen. Das widerspreche der eigenen wirtschaftlichen Entwicklung

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