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Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe sieht besorgniserregende Entwicklung in Bayern

"Absenkung der Fachkraftquote geht zulasten der Qualität"

18.11.2019
Der DBfK befürchtet, die Qualität in bayerischen Einrichtungen könnte sinken, sollte die Fachkraftquote flexibilisiert werden. Foto: Adobe Stock/ iceastock

Der DBfK befürchtet, die Qualität in bayerischen Einrichtungen könnte sinken, sollte die Fachkraftquote flexibilisiert werden. Foto: Adobe Stock/ iceastock

In einem Positionspapier zum Pflegenotstand schlage die Landespflegesatzkommission Bayern eine "punktuelle Flexibilisierung der Fachkraftquote" vor, heißt es in einer Pressemitteilung des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe (DBfK) Südost. Das sei eine hochbrisante und gefährliche Diskussion.

"Wir lehnen eine Absenkung der Fachkraftquote entschieden ab, weil es zulasten der Qualität geht. Die Versorgung der pflegebedürftigen Menschen ist damit akut gefährdet", sagt Marliese Biederbeck, Geschäftsführerin des DBfK Südost. Gehe es nach dem Willen der Landespflegesatzkommission, sollen Hilfskräfte statt Fachkräfte eingesetzt werden können, so der Verband.  "Für die betroffenen pflegebedürftigen Menschen ist fehlende Fachkompetenz hochgefährlich", warnt Biederbeck.

Ende Juni nächsten Jahres werden die Ergebnisse der Studie zum  Einheitlichen Personalbemessungsverfahren veröffentlicht. Erste Ergebnisse weisen darauf hin, dass die Fachkraftquote dann keine Rolle mehr spielt. Entscheidend ist dann vielmehr, welcher Qualifikationsmix für die Bewohnerschaft in einem Pflegeheim zu der bestmöglichen pflegerischen Versorgung führt. Ein ausführliches Interview zu den bisherigen Ergebnissen der Studie mit dem Wissenschaftler Thomas Kalwitzki lesen Sie in der CAREkonkret, Ausgabe 47, die am 22. November erscheint.

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