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Verfasst von: Elisabeth Scharfenberg, www.elisabeth-scharfenberg.eu

Pflege im Livechat

25.10.2019

Die Pflege ist in den Sozialen Medien sehr präsent. Ob Facebook, Twitter oder Instagram. Ich beobachte schon länger sehr intensiv und habe mich kürzlich auf ein "Experiment" eingelassen.

Es gibt viele Gruppierungen. Dienste, Einrichtungen oder Verbände, die sich darstellen und äußern. Aber es gibt auch viele Einzelpersonen, die da unterwegs sind und die Pflege medial in den Mittelpunkt rücken. Das ist spannend, weil es so bunt und unterschiedlich ist. Ich erfahre bei der einen was über ihren Arbeitsalltag, bei der andern mischt sich auch Privates mit drunter. Sie heißen "einfach.jean", "thefaboulasfranzi" oder "sandropee" um nur einige wenige zu nennen. Influenzer, so heißt es doch so schön, in der Pflege. Ich finde es gut, das persönliche Einblicke in die Pflege gegeben werden und wenn sich Diskussionen oder ein konstruktiver Austausch entwickeln. Letzthin war ich aber nicht nur Konsumentin der vielen Posts und Fotos, sondern zum ersten Mal als Gast in einem Livechat im Facebook eingeladen. Ein Livechat ist ein Gespräch, dass live im Facebook geführt wird. Die ZuschauerInnen stellen über die Kommentarfunktion Fragen, die dann direkt beantwortet werden können.

Mein Gastgeber war Ugur Centinkaya, der unter dem Namen  "pflegemanager" in den Sozialen Netzwerken zu finden ist. "Ach, warum nicht?" hab ich da gedacht, als seine Anfrage bei mir landete. Ist doch kein Problem. Leider war meine erste große Hürde die Technik, die mich gar nicht erst rein lassen wollte in den Livechat. Derweil sammelten sich schon fleißig Fragen bei den Kommentaren. Da baut sich dann schon ein bisschen Druck auf... Aber wie das so oft ist bei Problemen mit der Technik, plötzlich lösen sie sich in Luft auf – und kein Mensch weiß, warum es die ganze Zeit nicht funktioniert hat.

Ugur Centinkaya und ich konnten dann über eine Stunde angeregt und auch kontrovers diskutieren. Immer wieder wurden Fragen der Zuschauerinnen und Zuschauer mit eingebunden. Für mich, die ich schon zahllose Podiumsdiskussionen hinter mir habe, war das eine echte Premiere. Es war eine gute Gelegenheit, auch online persönlich ins Gespräch zu kommen. Es war ein wirklicher Austausch. Es wurden Argumente ausgetauscht und nicht nur Kommentare hinterlassen, wie das sonst so oft der Fall in den Sozialen Medien ist. Es hat sich für mich angenehm analog angefühlt in dieser digitalen Welt. Mein Fazit: bitte mehr davon!

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Autor/in

Elisabeth Scharfenberg
www.elisabeth-scharfenberg.eu
Elisabeth Scharfenberg
Pflegeexpertin
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Elisabeth Scharfenberg ist Pflegeexpertin.

Von 2005 - 2017 war sie Mitglied des Deutschen Bundestags.

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