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Verfasst von: Claudia Heim, Sozialmanagerin, QM-Expertin www.claudiaheim.de

Personalentwicklung liegt im Eigeninteresse jeder Einrichtung

02.12.2016

Zu wenige Fachkräfte – noch weniger Führungskräfte. Für viele Einrichtungen ist dies ein Dauerthema. Führungskräfte sind maßgeblich an der Qualität der Einrichtung beteiligt. Damit Pflegeprozesse zuverlässig und sicher laufen ist es notwendig, Maßnahmen zur Qualitätssicherung anzuwenden.

Diese obliegen den Führungskräften wie Pflegedienst- und Wohnbereichsleitungen. Darüber hinaus gilt es, Mitarbeiterverhalten und deren Fachlichkeit zu reflektieren und gegebenenfalls regulierend einzugreifen. Dies setzt Kompetenzen voraus, die einerseits aus Erfahrung resultieren, andererseits ganz pragmatisch durch Schulungen vorhanden sein sollten. Dies ist jedoch nicht immer der Fall. "Aus der Not" werden oft Pflegefachkräfte zu Wohnbereichsleitungen ernannt – ohne, dass diese darauf vorbereitet werden. Die Fachkräfte sind zwar einverstanden, gewillt und freuen sich meist auf die neuen Aufgaben, bald jedoch werden die Defizite deutlich:

  • Es fehlt an Methoden zur Bewältigung organisatorischer Aufgaben.
  • Mangelnde Konfliktlösungsstrategien lassen die Unzufriedenheit aller Beteiligten wachsen.
  • Der Umgang mit der neuen "Sandwichposition" bereitet Probleme, besonders auf der persönlichen Ebene.
  • Die fachlichen Hintergründe sind zu gering, vor allem die Führungsposition betreffend.
  • Zunehmende Arbeitsanforderung führt zu Überforderung und Unzufriedenheit.

Werden die Defizite sichtbar ist es wichtig, die Position und die Fachlichkeit des Mitarbeiters zu stärken und zu fördern. Zwar wäre eine Vorbereitung auf die neue Funktion bereits vor der Übernahme derselben optimal; doch fehlt dazu meist die Zeit.

Was können Arbeitgeber tun?

Es gibt eine Reihe von Maßnahmen, die eine Führungskraft unterstützen. Coaching gehört dazu. Hier werden Fähigkeiten gestärkt, Ziele definiert und Methoden zu deren Umsetzung herausgearbeitet. Eine Selbstverständlichkeit sollte die Kenntnis der Strategien aus dem Zeitmanagement sein. Ebenso wichtig sind kommunikative Fähigkeiten. Dies sind Beispiele, an denen gezielter Schulungs- und Trainingsbedarf sichtbar wird. Dabei geht es nicht nur um die Vermittlung fachlichen Wissens, sondern um die Möglichkeit, sich auszuprobieren. Im geschützten Raum sollten Teilnehmer wertschätzendes Feedback erhalten, z. B. zu ihrem Führungsverhalten. Personalentwicklung ist und bleibt ein zentrales Thema, vor allem im Kontext zum Fokus auf Qualität und Kundenzufriedenheit.

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Claudia Heim
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