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Verfasst von: Claudia Heim, Sozialmanagerin, QM-Expertin www.claudiaheim.de

Einrichtungskonzepte sind oft zu abstrakt

06.10.2016

In Leitungsteams stellt sich häufig die Frage, ob die eigenen Pflegekonzepte und -modelle noch zeitgemäß sind. Befeuert werden diese Gedanken durch das Strukturmodell, das einen personenzentrierten Ansatz verfolgt. Es ist jedoch nicht zwingend erforderlich, die Pflegedokumentation an einer Pflegetheorie auszurichten.

Wichtig ist vielmehr die Frage, welche Leitlinien auf Führungsebene in der Einrichtung ausgeben werden, um eine fachlich gute Pflege und Betreuung der Pflegekunden zu gewährleisten und wie diese umgesetzt werden.

  • Was ist dem Führungsteam wichtig?
  • Wie stellt sich die Einrichtungsleitung oder der Träger die Pflege und Betreuung der Pflegekunden vor?
  • Wie soll die Einrichtung in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden?
  • Wie sieht das Einrichtungs- und Pflegekonzept aus?

In Audits fällt wiederholt auf, dass viele Mitarbeiter engagiert sind, wenn es um die direkte Pflege geht. Theoretische Inhalte von Pflegemodellen sind ihnen jedoch oft zu abstrakt. Sie können nicht erklären, welche Ziele der Träger oder Betreiber der Einrichtung verfolgt. Die Mitarbeiter möchten "einfach gute Pflege machen". Diese definiert jeder anders.

Wie schafft man nun den Transfer von der Theorie in die Praxis? Eine Möglichkeit wäre, die Mitarbeiter mit den Inhalten der Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen (www.pflege-charta.de) vertraut zu machen. Dabei kann man die Frage stellen, wie jeder Mitarbeiter in seiner Arbeit konkret dazu beiträgt, dass die Artikel der Charta Anwendung finden. Dies kann beispielsweise im Rahmen eines Projekts stattfinden oder "häppchenweise" in Teamgesprächen. Dabei ist es möglich, die Verbindung zum Pflegemodell herzustellen. Doch auch die Charta alleine kann die Grundlage für ein tragfähiges Konzept darstellen - übrigens nicht nur für die Pflege, sondern auch für die Hauswirtschaft und weitere Professionen.

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Claudia Heim
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