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Altenheim Zukunftspreis 2015: Bewohner leben eigenständig und selbstbestimmt

Mit einem besonderen Konzept, das den Bewohnern viel Autonomie und ein weitgehend normales Leben im Heim ermöglicht, hat das Bochumer St. Marienstift die Fachjury überzeugt und den Altenheim Zukunftspreis 2015 gewonnen.

Geschäftsführerin Ulla Tameling hat den mit 3000 Euro dotierten Altenheim Zukunftspreis bei der feierlichen Verleihung in Bochum am Montag, 23. November, voller Stolz und Freude von Altenheim-Chefredakteur Steve Schrader entgegen genommen. "Wir freuen uns sehr und wissen, dass wir auf dem richtigen Weg sind", sagte Tameling. Steve Schrader lobte das Projekt mit den Worten: "Mit einem ganzen Bündel von Maßnahmen und Projekten ist es den Verantwortlichen und Mitarbeitern des St. Marienstifts in Bochum gelungen, die Schlagworte Autonomie, Normalität und Teilhabe mit Leben zu füllen." Ulla Tameling und ihre Kollegen hätten Angebote entwickelt, die auf die Bedürfnisse der Bewohner eingehen, ihre Wünsche ernst nehmen und gleichzeitig die Zufriedenheit der Mitarbeiter erhöhen. Das Projekt trage außerdem maßgeblich dazu bei, das Image der stationären Pflege zu verbessern. "Sie gehen hinaus in die Stadt, ins Quartier – und Sie machen Ihre Aktionen öffentlich. Sie drehen Filme über Ihre Projekte, die örtliche Presse berichtet über die zahlreichen Aktionen", lobt Schrader das Engagement der Einrichtung.

Das St. Marienstift bietet ein Zuhause für 85 Menschen in neun Wohngruppen. Seit jeher ist es hier normal, dass die Bewohner ihre Zimmer mit eigenen Möbeln einrichten und einen eigenen Briefkasten haben. Jeder kann ins Bett gehen, wann er will und so lange schlafen, wie er möchte. Die Bewohner können ihre Mahlzeiten einnehmen, wann und wo sie wollen. Ebenso normal ist es, dass demente, psychisch kranke und andere Bewohner zusammen wohnen und leben, ihre Küchen gemeinsam nutzen sowie zusammen an Aktivitäten teilnehmen.
Kai Tybussek, Rechtsanwalt der Gesellschaft Curacon Weidlich, die den Altenheim Zukunftspreis 2015 unterstützt, war vor allem von der Wirkung sowohl auf die Bewohner als auch auf die Mitarbeiter überzeugt: "Besonders hervorzuheben ist, dass das Gewinnerprojekt des St. Marienstifts gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt, nämlich die Steigerung der Betreuungsqualität von Pflegebedürftigen und zugleich der Mitarbeiterzufriedenheit der Pflegekräfte."

Mit dem Altenheim Zukunftspreis zeichnet die Redaktion der Zeitschrift Altenheim, Vincentz Network, einmal jährlich Vertreter des Heim-Managements für besondere Leistungen aus. Die Auszeichnung würdigt nachahmenswerte Projekte und Initiativen von Verantwortungsträgern in der Altenhilfe.

Mehr zum Gewinner St. Marienstift im Video

Der Altenheim Zukunftspreis 2015 wird freundlich unterstützt von der CURACON GMBH.

Zur Website des St. Marienstift

Curacon-Logo

Lesen Sie einen ausführlichen Beitrag über das Konzept der Gewinner-Einrichtung in einer der kommenden Ausgaben der Zeitschrift Altenheim

Im Bild, v.l.: Geschäftsführerin des St. Marienstift, Ulla Tameling, Rechtsanwalt Kai Tybussek, Geschäftsführender Partner von Curacon, QM-Beauftragte Sabine Timmer und Altenheim-Chefredakteur Steve Schrader. Foto: Kerstin Hamann

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